Juckreiz am After (Pruritus ani) ist ein häufiges Beschwerdebild und kann viele Ursachen haben. Häufig stecken Hautreizungen durch Feuchtigkeit, übermäßige Hygiene, ungeeignete Pflegeprodukte oder kleine Hautverletzungen dahinter. Auch Hämorrhoiden, Marisken, Pilzinfektionen, Hauterkrankungen oder bestimmte Nahrungsmittel können Afterjucken auslösen. Eine sanfte und vollständige Reinigung insbesondere nach dem Stuhlgang ist extrem wichtig. Dafür ist es durchaus sinnvoll, für die Reinigung nach der trockenen Reinigung mit Toilettenpapier tatsächlich eine Reinigung mit einer geeigneten Creme vorzunehmen. Dies sollte gegebenenfalls mehrfach erfolgen, bis das Toilettenpapier, mit dem die Creme abgewischt werden sollte, vollständig sauber ist. Auf diese Weise erreicht man eine Perfekte Reinigung gleichzeitig mit einer hautschützende Pflege. Diese Methode funktioniert oftmals effektiver als ein Bidet.
Wann zum Arzt?
Halten die Beschwerden länger an oder treten Blutungen oder Schmerzen auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Hämorrhoiden und analem Juckreiz?
Analer Juckreiz ist ein Symptom, Hämorrhoiden dagegen eine mögliche Ursache. Juckreiz kann auch durch Hautreizungen, Allergien, Pilzinfektionen, Analekzeme oder eine unzureichende beziehungsweise übertriebene Hygiene entstehen. Hämorrhoiden verursachen zusätzlich häufig Blutungen, Brennen oder ein Druckgefühl im Analbereich. Gute Reinigung und Gute Pflege (Creme nach der trockenen Reinigung) ist oft hilfreich.
Wann zum Arzt?
Anhaltende Symptomatik sollte ggf. ärztlich abgeklärt werden.
Hilfe
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Was hilft gegen Juckreiz am After?
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Juckreizes. Wichtig ist eine schonende Analhygiene mit lauwarmem Wasser und der Verzicht auf aggressive Seifen oder stark parfümiertes feuchtes Toilettenpapier. Die Haut sollte nach der Reinigung vorsichtig trocken getupft werden. Es ist durchaus sinnvoll, für die Reinigung nach der trockenen Reinigung mit Toilettenpapier eine Reinigung mit einer geeigneten Creme vorzunehmen. Dies sollte gegebenenfalls mehrfach erfolgen, bis das Toilettenpapier, mit dem die Creme abgewischt werden sollte, vollständig sauber ist. Eine hautberuhigende Pflegecreme kann helfen, die Hautbarriere zu stärken und Reizungen zu lindern. Bestehen die Beschwerden länger als einige Tage oder treten Blutungen auf, sollte eine proktologische oder urologische Untersuchung erfolgen.
Für die tägliche Analhygiene genügt meist lauwarmes Wasser. Wird Toilettenpapier verwendet, sollte es weich und möglichst unparfümiert sein. Stark parfümiertes feuchtes Toilettenpapier oder aggressive Seifen können die empfindliche Haut reizen. Nach der Reinigung sollte die Haut vorsichtig trocken getupft werden. Bei empfindlicher oder trockener Haut kann eine hautschützende Pflegecreme helfen, die natürliche Hautbarriere zu unterstützen und Reizungen vorzubeugen.
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